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Die Spagyrik ist eine besondere Form der Arzneimittelherstellung
nach alchemistischen Grundsätzen. Nach Paracelsus
besteht entsprechend dem alchemistischen Weltbild alles
was existiert aus drei wesentlichen Bestandteilen. Die
Bezeichnungen dafür sind Merkur, Sulfur und Sal.
Dies sind z.B. bei der Pflanze der durch Gärung
gewonnene Alkohol (Merkur, alles was flüchtig ist)
die ätherischen Öle (Sulfur, alles was brennbar
ist) und die Salze (Sal), die nach der Verbrennung einer
Pflanze aus der verbleibenden Asche gewonnen werden
können.
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Auf
diese Weise enthält eine spagyrische Tinktur
alle Wirkstoffe, die in einer bestimmten Substanz
enthalten sind. Wichtig
bei dieser spagyrischen Herstellungsweise ist, dass
in vielen und langwierigen Prozessen alles Unreine
vom Reinen, d.h. das Wesentliche vom Unwesentlichen
getrennt wird.
Dies ist eine Vorgehensweise, die sich übrigens
auf unser ganzes Leben übertragen lässt.
Es geht immer darum, das Wesentliche vom Unwesentlichen
zu separieren. Bei der Arzneimittelherstellung wird
auf diese Weise die wahre Heilkraft, die sog. Quinta
Essentia in die Sichtbarkeit und Wirksamkeit gebracht.
Spagyrische Tinkturen sind nebenwirkungsfrei, was
in der heutigen Zeit (keine Chemotherapie ohne Nebenwirkung)
von besonderer Bedeutung ist. |
Veröffentlichungen:
"QUINTA
ESSENTIA" (Info>>)
Alchemistische Kunstwerke aus der
Natur", Johanna Arnold
Die Broschüre können Sie beziehen bei:
Johanna Arnold, Kosten: 15 €, Versand protofrei >>
"Hermetik & Alchemie" Hrsg. Karin Figala
& Helmut Gebelein,
(J.Arnold Mitautorin) Scientia
nova - Verlag Neue Wissenschaft |