Der
Heilmagnetismus (auch Mesmerismus) genannt, wurde
von dem berühmt gewordenen deutschen Arzt Franz
Anton Mesmer (1734-1815) wieder entdeckt. Als praktizierender
Arzt hat er Heilbehandlungen mit dem mineralischen
Magneten durchgeführt. Eine Behandlung, die
auch bei Paracelsus erwähnt wird. Nach vielen
Experimenten kam er eines Tages durch ein persönliches
Erlebnis zu folgender Erkenntnis:
„Im Körper des Menschen findet man Eigenschaften,
die mit demjenigen des Magneten übereinstimmen!
Man unterscheidet darin gleichfalls entgegengesetzte
Pole, welche mitgeteilt, verwandelt, zerstört
und gestärkt werden können....“.
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Ab
diesem Zeitpunkt praktizierte er seine Heilbehandlungen
durch Auflegen der Hände und Übertragung von
körpereigenem Magnetismus mit überaus großem
Erfolg und kam zu der Erkenntnis:
„Von allen Körpern in der Natur wirkt
auf den Menschen
am allerwirksamsten der Mensch selbst.
Ihn kann kein beseelter noch unbeseelter Körper
ersetzen!“
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Die
Anwendung des Heilmagnetismus zur Krankenbehandlung
ist sicher so alt wie die Menschheit. An den Wänden
alter ägyptischer Tempel finden sich Abbildungen,
die magnetische Behandlungen darstellen, auch im alten
Griechenland wurden Kranke nebst Tempelschlaf und Kulthandlungen
durch Heilmagnetismus geheilt.
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